Fashion Week Berlin: Dinge, die man nicht sehen muss

Letzter Tag auf der Fashion Week: Katerstimmung und das nicht nur aufgrund von 5 Tagen Mode-Marathon. Eigentlich heißt es: Das beste zum Schluß. Doch diese letzten Shows, hätte ich mir (er)sparen können…

Odeur war mir relativ unbekannt, wirkte auf den ersten Blick aber recht vielversprechend. Die Präsentation war dann allerding eher ernüchternd: Streetwear von gestern. Struktur-Pullover und grafische Schnitte, wie sie bereits seit dem Frühjahr in den Läden hängen. Ja, die Mode ist nun mal schnell, für manchen zu schnell.

Ebenso ein neuer Name: Chatty. Ein paar spannende Teile wie voluminöse Pullover aus einem Neoprenartigen Material mit asymmetrischen Nähten und Steppungen in Cableoptik gab es zu sehen – das Ganze in in strahlendem Weiß. Doch die floralen Digitalprints machten den coolen puristischen Look der cleveren Basics eher zunichte. Schade, davon hätte ich gern mehr gesehen.

Ein zusätzlicher Wermutstropfen: Die letzten Shows waren relativ schlecht besucht. In den letzten Zügen interessierte sich das Publikum zusehends mehr für Freigetränke, Frozen Yoghurt und kostenlose Give-Aways, als für das eigentliche Thema.